Angelika Torrie, die Präsidentin
des Vereins Offener Treffpunkt, konnte im umgestellten
«Treffpunkt» zahlreiche Vertreter der Behörde
begrüssen, so Gemeindepräsident Charles Simon,
Vizepräsident Marc Joset, Gemeinderat Bruno
Gehrig und Gemeinderätin Agathe Schuler. Aus
dem Einwohnerrat dessen Präsidentin Esther Kohl
und Vize Urs von Bidder und von der Verwaltung
Olivier Kungler, Gemeindeverwalter und Philipp
Bollinger, Abteilungsleiter Schule, Bildung
und Kultur. Ebenfalls herzlich begrüssen konnte
Angelika Torrie Elsbeth Schweighauser, Elternbildung
Baselland, Ressort Familiencenter und Christa
von Gunten, Elternbildung Leimental, Sektion
Binningen. Aber auch zwei ehemalige Gründungsmitglieder,
Beatrice Büschlen und Irène Stiefel-Stober waren
unter den Gästen.
Genau vor 10 Jahren, am 10.
Februar 1997, wurde der heutige Treffpunkt gegründet.
Seit dieser Zeit noch immer aktiv dabei Elsbeth
Stöcklin und Antoi-nette Portmann. «Es liegt
wohl in der Natur der Sache, dass fast ausschliesslich
Frauen sich um die Organisation des Offenen
Treffpunktes bemühen, sei dies als Gastgeberin
in der Caféteria, im Spielzimmer oder in einer
sonstigen Funktion. Einzig in der Funktion als
Kassier ist mit Peter Bühler ein Mann vertreten»,
so Angelika Torrie. Für die Zukunft erhofft
sie sich, dass sich weiterhin engagierte Personen
zur Verfügung stellen, damit die wichtige Aufgabe
des Offenen Treffpunktes weiterhin erfüllt werden
kann.
Gemeinderat Marc Joset überbrachte
im Namen des Gemeinderates die Glückwünsche.
Er ist stolz, dass es in Binningen ein Familienzentrum
in dieser Art gibt, denn es war nicht die Gemeinde,
die es irgendwann hingestellt hat, sondern es
ist langsam gewachsen, diese Institution mit
den verschiedenen Aktivitäten und Beratungsstellen.
Die Gemeinde stellt lediglich die Räumlichkeiten
zur Verfügung und hat diese instandgestellt.
«Eine wichtige Funktion wird
erfüllt, die Funktion von Integration nicht
nur in Bezug auf unsere ausländischen Mitmenschen,
sondern es wird eine breite Bevölkerungsschicht
angesprochen. Wer will nicht integriert werden,
in der Familie, im Quartier, am Arbeitsplatz
oder in der Gesellschaft. Wer von uns braucht
nicht immer wieder offene Türen, wer kennt nicht
die Schwelle, wenn man eine Beratung in Anspruch
nehmen muss. Der Offene Treffpunkt ist mit seiner
Niederschwelligkeit für Neuzugezogene und für
junge Familien für Beratungsmöglichkeiten da.
Deshalb verdient das Familienzentrum auch in
Zukunft die Unterstützung der Politik», so Marc
Joset. Für die Zukunft wünschte er dem Offenen
Treffpunkt und dem Familienzentrum alles Gute
und hofft weiterhin auf eine gute Zusammenarbeit
mit den Gemeindebehörden.
Im Anschluss dankte Elsbeth
Stöcklin allen, die den Offenen Treffpunkt in
den letzten 10 Jahren unterstützt haben, Mitglieder
und Gönner mit Geld, mit Sachspenden oder mit
Mitarbeit im täglichen Betrieb oder im Vorstand,
wie auch allen Sponsoren, die dieses Jubiläumsfest
ermöglicht haben, ebenso der Gemeinde Binningen,
die die Räumlichkeiten gratis zur Verfügung
stellt.rs
Was ist der Offene Treffpunkt?
Seit 1997 ein niederschwelliges
Basisangebot des Familienzentrums Binningen.
Es soll ein Begegnungsort sein für Jung und
Alt, vor allem für Mütter und Väter mit Kindern
im Vorschulalter, mit Spielzimmer und Aussenspielplatz
und einer Caféteria mit Getränken und Essen
zu kleinen Preisen. Er hat 3x pro Woche geöffnet,
am Montag- und Mittwochnachmittag und am Freitagmorgen.
Die Betreuung des Betriebes ist ehrenamtlich
und wird getragen durch den Verein Offener Treffpunkt.
Ziel des Offenen Treffpunktes
Er soll Kontakte ermöglichen, den Austausch
fördern zwischen verschiedenen Altersgruppen
und Kulturen und eine Vernetzung mit andern
sozialen Institutionen gewährleisten. Ebenso
soll die Eigeninitiative gestärkt werden und
Hilfe zur Selbsthilfe bieten, die Familien-
und Erziehungsarbeit aufwerten und fördern.
Für die Neuzuzüger soll er eine Starthilfe zum
Einleben am neuen Ort bieten und fremdsprachige
Menschen bei der Intergration unterstützen.